Selfkant

Die Gemeinde Selfkant ist eine ländlich orientierte Gemeinde. Landwirtschaft, Bauernhöfe, kleine Ortschaften, Wälder, Wiesen, hier und dort eine kleine Kirche oder Kapelle, ein paar Windräder. Im Jahre 1969 erfolgte der Zusammenschluss von acht kleinen Gemeinden und die neue Gemeinde erhielt den Namen Selfkant, abgeleitet von der gleichnamigen Region

Tüddern entstand um 150 n. Chr. unter dem Namen Teuderion. Im vierten Jahrhundert finden sich erste Hinweise auf die Festung Millen. Ende des 15. Jahrhunderts gerät das Gebiet unter Jülicher Herrschaft. Ein Teil fiel kurz darauf an das Amt Born. Im Jahre 1709 wurde ein Teil des Gebietes unter die Jurisdiktion des Amtes Sittard gestellt.

Der Wiener Kongress brachte 1815 erneute Veränderungen. Das gesamte Gebiet wurde der preußischen Rheinprovinz zugeschlagen. Nach Ende des Zweiten Krieges meldeten die Niederlande Gebietsansprüche an. Ab dem 23. April 1949 wurde der Selfkant offiziell niederländisches Hoheitsgebiet.

ßdie Angelegenheit nicht ruhen und forderte die Rückgabe des Gebietes. Im Jahre 1957 wurden langwierige Verhandlungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande aufgenommen, die am 1. August 1963 ihren Abschluss in der definitiven Rückgabe des Gebiets an Deutschland fanden..

Lebenslauf Bürgermeister Selfkant

Bürgermeister Herbert Corsten,
14. 1. 1950, geboren in Sittard (NL), Wohnort Selfkant-Wehr

Beruflicher Werdegang:

1971 Bundesfinanzverwaltung, Diplom-Finanzwirt
1971 - 2004 Verschiedene leitende Tätigkeiten bei der Bundesfinanzverwaltung
seit 2004 hauptamtlicher Bürgermeister der gemeinde Selfkant

Politik:
1997 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Wehr
1999-2004 Ratsmitglied im Rat der Gemeinde Selfkant und Ortsvorsteher Wehr
Fraktionsgeschäftsführer der CDU
2003-2004 1. stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Selfkant

Privat:
Seit 1976 mit der Niederländerin Marie-Jo verheiratet, 2 Kinder, mit sowohl der deutschen als der niederländischen Staatsangehörigkeit

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